AUGENBLICKE VERÄNDERN UNS MEHR ALS DIE ZEIT

Mit einem Vorwort von Christa Wolf

 

Charlotte Wolff, die sich selbst als "internationale Jüdin mit britischem Pass" bezeichnete, beschreibt in ihrer Autobiographie "Augenblicke verändern uns mehr als die Zeit" ihren emotionalen und beruflichen Werdegang als deutsche Jüdin, Ärztin, Psychologin und Wissenschaftlerin. Sie erzählt von ihren Begegnungen mit bekannten Künstlern, Dichtern und Denkern und von ihren Frauenbeziehungen. Charlotte Wolff schrieb mehrere Bücher, unter anderem 1973 "Psychologie der lesbischen Liebe", 1977 "Flickwerk" (unter dem Titel "Späte Liebe" wieder lieferbar) und 1983 "Die Hand als Spiegel der Psyche". Bisher nicht übersetzt ist ihre Biographie des Sexualforschers Magnus Hirschfeld. Dieses Portrait gilt als eines ihrer wichtigsten wissenschaftlichen Werke. Charlotte Wolff starb am 12. September 1986 in London.
Aus dem Englischen übersetzt von Michaela Huber

ISBN 3-929265-15-X, 319 Seiten, engl. broschiert, € 15,00/€(öS) 16,00/sFr 31,00 

 

 

DAS WAR ÜBERALL

Herausgegeben von Dr. Fritz Deppert

 

"Das war überall" stellt den Geschichtenschreiber Wolfgang Weyrauch mit seiner nach 1945 veröffentlichten Prosa vor. Es belegt alle Phasen seines Schreibens und präsentiert neben den bekannten Texten auch in Buchform bisher Unveröffentlichtes.
Weyrauchs Texte wollen "die Summe des Bösen in der Welt vermindern und die Summe des Guten vermehren", sind also Texte, die sich engagieren, einmischen, Stellung nehmen und weder sprachlich noch inhaltlich an aktueller Zeitgenossenschaft verloren haben. Man muss nur bereit sein, sich dem immer noch gegenwärtigen gesellschaftlichen Bezug auszusetzen. Dann kann die Lektüre Einsichten vermitteln und Mut und Hoffnung machen.

ISBN 3-929265-05-2, 267 Seiten, engl. broschiert, € 15,00/€(öS) 16,00/sFr 31,00 

 

 

DIE ACHATNEN KUGELN

Mit einem Vorwort von Dr. Hermann Schlösser

 

Kasimir Edschmids Roman "Die achatnen Kugeln" erschien erstmals im Jahre 1920. Er gilt als einer der wenigen expressionistischen Romane.
Beschrieben wird die Suche einer starken Frau nach

ihrer Erfüllung. Das Leben mit seinen rauschhaft

erlebten Höhen und Tiefen wird dabei nicht intellektuell reflektiert, sondern intensiv erfasst und sinnlich veranschaulicht.
Edschmids expressionistische Formkraft und sprachbildnerische Kreativität steigert alles ins Maßlose und Dynamische. Kasimir Edschmid meidet überkommene Wortbilder und gefällige Verzierungen. Dadurch gewinnt jedes Wort in seiner Intensität; die Dichtung wird unmittelbar.

ISBN 3-929265-05-2, 227 Seiten, engl. broschiert, € 15,00/€(öS) 16,00/sFr 31,00

 

 

DIE ZUNGE IM MIXER

 

P.J. Hoffmann vereint in seiner Groteske "Die Zunge im Mixer" rasiermesserscharfen Witz, sprachliche Brillanz und eine gut durchdachte Story, ein Kunststück, das in der Literatur zum Schwierigsten und Seltensten gehört. Dabei wirkt der Text von angenehmer Klugheit, niemals intellektuell abgehoben, vielmehr jagt der Autor seinen Anti-Helden Gerald Mopils - ewiger Student der Philosophie, Krankenhauspförtner, und seit zehn Jahren mit seiner Promotion über Wittgenstein befasst - mit der Lakonie eines Philippe Djian und der Gnadenlosigkeit eines Stephen Fry von einer peinlichen Bredouille zur nächsten. Alles beginnt in einer lauen, bierseligen Maiennacht vor einem Briefkasten mit einem kuriosen Postraub. Die Menschen, denen der Ich-Erzähler in den Wirren der launigen, mäanderhaft dahinfließenden Handlung begegnet, werden mit genussvoller Boshaftigkeit karikiert. Dass bei so viel tiefer Wahrheit der Charme und die Leichtigkeit allgegenwärtig bleiben, ist eines der großen Geheimnisse dieses Buches. Die Leser werden den naiv-klugen Unglücksraben Mopils lieben, mit ihm leiden und vor allem: lachen. (Susanne Mischke)
ISBN 3-929265-11-17, 208 Seiten, engl. broschiert, € 12,00/€(öS) 12,00/sFr 26,10

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GANG DURCH DAS RIED

Mit einem Vorwort von Elisabeth Hoffmann 

 

Elisabeth Langgässer reflektiert die politische und gesellschaftliche Situation der hessischen Region nach dem ersten Weltkrieg. Die Form des Romans verweist auf so bedeutende Vorbilder wie Joyse und Kafka, sein komplexer Aufbau ergibt sich aus einem dichten Gewebe von innerem Monolog und freier Assoziation.

"Er, Aladin, stand hier für einen ganz anderen Menschen: für einen, der Schuld ohne Sühne im Heereszug hatte wie Maultierdreck hinter sich liegen lassen und seiner Wege gegangen war. Er folgte ihm, ein Soldat wie jener, und trat in seine Stapfen. Aber während der erste wesenlos wurde und hinter den Horizont sank – war er der Vater des Lückenbüßers oder war er’s am Ende nicht? – nahm der zweite geheimnisvoll zu und wurde dichter und immer schwerer, als habe sich ihm mit jedem Schritt die fette, fruchtbare Erde an seine Sohlen gehängt. Zuletzt war er stehen geblieben und hatte sich selber gestellt. Wie heißest du? Peter Schaffner. Geboren? Im Ried. Und woher dann in französischem Lagerdienst? Er wusste es nicht. Es fehlte ihm noch, wie ihm dieses und jenes fehlte. Nur seinen Namen und seine Schuld hatte er ganz gewiss und hatte beides in einem – so sicher, wie jemand, der »Adam« sagt, auch den Sündenfall mitbekommt."
ISBN 3-929265-12-5, 333 Seiten, engl. broschiert, € 15,00/€(öS) 16,00/sFr 31,00

 

Die zweite Auflage "Gang durch das Ried" wurde gefördert vom Förderkreis Kultur e.V. und den Kulturfreunden Darmstadt gGmbH.

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GEPÄCKAUFBEWAHRUNG

Mit einem Vorwort von Dr. Dietrich Wachler 

 

Das Spektrum der hier versammelten Prosa reicht von der realistischen und psychologischen Erzählung über die phantastische Kurzgeschichte bis zur äsopischen Fabel. Ursula Sigismunds Sprache passt sich der jeweiligen Situation an, sie ist auf sympathische Weise drastisch und salopp, aber auch ernst und nachdenklich. Ursula Sigismunds 80. Geburtstag war 1992 Anlass zur Gründung des Kranichsteiner Literaturverlags. Ihr biographischer Roman "Zarathustras Sippschaft", in dem die Großnichte Friedrich Nietzsches von ihrer Kindheit und Jugend in Weimar erzählt, war der erste Reprint des Verlags. Zu Ursula Sigismunds 90. Geburtstag gratulierte der KLV mit der Neuauflage von "Gepäckaufbewahrung", einer vor knapp 30 Jahren von der Gesellschaft Hessischer Literaturfreunde erstmals veröffentlichten Sammlung von Kurzgeschichten und Erzählungen, die nichts von ihrer Aktualität verloren haben und in ihrer frischen, natürlichen Erzählweise so unmittelbar wirken wie zur Zeit ihrer Entstehung.
ISBN 3-929265-14-1, 156 Seiten, engl. broschiert, € 12,00/€(öS) 12,00/sFr 26,10

 

 

GOJISCH GESEHEN

 

"Gojisch gesehen" sind Feuilletons im besten klassischen Sinn – und etwas, das es so nur in Deutschland geben kann.
Die „Jüdische Allgemeine“, herausgegeben vom Zentralrat der Juden in Deutschland, fand es an der Zeit, jüdisch-deutsches Leben heute von einer nicht-jüdischen Deutschen unterhaltsam kommentieren zu lassen – auf der letzten Seite, zwischen „Vermischtem“. Die Idee war von Anfang an auf Pieke Biermann zugeschnitten. Literaturredakteur Michael Wuliger wollte etwas ähnlich Komisches und Freches wie Herta & Doris, aber mit „jüdischem Bezug“.
Thema ist alles, was Hohn und Spott verdient, Stoff für rasante, Denken und Wahrnehmen schärfende Wort- und Gedankenspiele bietet und auf den ersten Blick nicht zusammen zu gehören scheint. Essen und Migration, Fußball und jüdische Feiertage, Kreuzworträtsel und Avocadobrote, jüdische Witze und Psychiater usw.
Bei aller Ernsthaftigkeit der Thematik kommt es immer wieder zu urkomischen Szenen, in denen Pieke Biermann sich als tempo- und ideenreiche, jedoch immer sensible Erzählerin mit einer Vorliebe für deftige Intermezzi erweist.
ISBN 3-929265-16-8, 159 Seiten, engl. broschiert, € 12,00/€(öS) 12,00/sFr 26,10

 

 

GUTE WITWEN WEINEN NICHT

Exil. Lieben. Tod. Die letzten Jahre Kurt Tucholskys

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In Hindas hieß er nur "der Doktor", Gertrude, die Gefährtin der letzten Jahre, nannte ihn "Peter", sie half ihm, sich im Land zurechtzufinden, ihr hinterließ er "seinen letzten Willen".

Gerhard Zwerenz

suchte Gertrude Meyer, Tucholskys schwedische Freundin, 1978 in Hindas auf und trug Erinnerungen, Fakten und Dokumente über das letzte Lebensjahrfünft des Autors zusammen.

"Eine Liebe in Schweden. Roman vom seltsamen Spiel und Tod des Satirikers K.T." erschien 1980 im Goldmann Verlag. 1987 entstand daraus ein Einpersonenstück, das unter dem Titel "Gute Witwen weinen nicht" von der Schauspielerin und Kabarettistin Astrid Jacob im Haus der Münchner Lach- und Schießgesellschaft uraufgeführt wurde. Diesen Titel hat Gerhard Zwerenz auch für die Reprintausgabe gewählt.

ISBN 3-929265-10-0, 187 Seiten, engl. broschiert,

€ 12,00/€(öS) 12,00/sFr 26,10

 

 

 

HEREIN OHNE ANZUKLOPFEN  

Mit einem Vorwort von Dr. Iris Anna Otto

 

In einem Irrenhaus bemühen sich die Insassen um Selbstfindung und Bewältigung der faschistischen Vergangenheit. Sie, die "Verrückten", stellen sich dieser Aufgabe, während "draußen" besinnungslos restauriert, an Wirtschaftswunder und Konsumgesellschaft gezimmert wird.

"Leben verboten", lässt Ernst Kreuder den irren Hugo sagen: "erlaubt ist, was befohlen, nämlich arbeiten und kaufen, und davon leben die Industrien."
Herein ohne anzuklopfen, erstmals 1954 erschienen, ist in seiner Mischung aus Abenteuer, ironischer Kritik und köstlicher Verrücktheit nach wie vor von beklemmend aktueller Thematik. 
 

ISBN 3-929265-01-X278 Seiten, engl. broschiert, € 15,00/€(öS) 16,00/sFr 31,00

 

 

NACHTFAHRT  

 

Ein deutscher Soldat hat einen russischen Soldaten erschossen: kein Schuss auf einen kollektiven Feind, sondern die gezielte Tötung eines Menschen. Während der Soldat mit seiner Schuld fertig zu werden versucht, erlebt er den Dance macabre einer Gesellschaft, die nicht bereit ist, sich mit der jüngsten Vergangenheit auseinanderzusetzen. 

Erstmal erschienen ist diese Erzählung 1949. Der KLV veröffentlichte die Reprintausgabe 1994, Georg Hensel schreibt dazu in seinem Nachwort: "Als ich anfing, die Prosa zu schreiben, die später zur "Nachtfahrt" wurde, konnte ich von realistischen Beschreibungen nicht lassen, kombinierte sie aber mit symbolisch verschlüsselten Bedeutungen. Der Realismus, dachte ich, soll die Gefühle des Lesers treffen und der Symbolismus die mitdenkenden Köpfe." 

ISBN 3-929265-04-4, 178 Seiten, engl. broschiert, € 12,00/€(öS) 12,00/sFr 26,10

 

 

NEIN - DIE WELT DER ANGEKLAGTEN

Mit einem Vorwort von Gert Heidenreich

 

"Nein - Die Welt der Angeklagten" erschien erstmals 1950. Auch nach mehr als 60 Jahren hat der Roman nichts von seiner Aktualität verloren. Dies hat er mit

den großen utopischen Romanen der Weltliteratur gemein.

Walter Jens setzt den Alptraum eines totalitären Staates in Szene: eine Welt, in der es nur noch Angeklagte, Zeugen und Richter gibt. Der Angeklagte Walter Sturm wird durch seelische und körperliche Folter zum Zeugen. Vor die Wahl gestellt, Nachfolger des obersten Richters zu werden oder zu sterben, lehnt er das Amt des Richters ab.
"Nein - Die Welt der Angeklagten" ist ein Plädoyer für das Individuum, für die Begrenzung jedweder Macht.

ISBN 3-929265-02-8, 308 Seiten, engl. broschiert, € 15,00/€(öS) 16,00/sFr 31,00

 

 

PROSERPINA

Mit einem Nachwort von Karlheinz Müller 

 

In Elisabeth Langgässers Proserpina überlagern sich die Zeitebenen, Vergangenheiten und Gegenwart bilden mehrere Wirklichkeiten. Das Schicksal eines genesenden Kindes, eines Mädchens, das von Fieberanfällen und Visionen heimgesucht wird, von Ängsten und Phantasievorstellungen gepeinigt ist und den Tod des Vaters erleben muss, wird verknüpft mit archaischen und mythischen Vorstellungen, die Macht gewinnen über die Gegenwart. In einer Fülle von Bildern bricht über das Mädchen eine andere Wirklichkeit herein und gewinnt die Natur im Kreislauf des Jahres eine magische Bedeutung; ebenso entfalten Symbole eine alles bestimmende Macht, seien diese antik-heidnisch oder christlich.

ISBN 978-3-929265-17-0, 149 Seiten, broschiert, € 12,00öS) 12,00/sFr 26,10

 

Diese Neuauflage wurde gefördert vom Darmstädter Förderkreis Kultur e.V. 

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SALUTE, AMORE, PESETAS

Satiren, Grotesken, Phantasmagorien, Psychedelica

 

Die Texte von Iris Anna Otto haben vor allem eine Gewissheit gemeinsam: Der so genannten Wirklichkeit ist niemals zu trauen. Gleich hinter/unter/neben den banalsten Um-, Zu- und Gegenständen unseres ach so selbstverständlichen Alltags findet die Autorin den Durchgang zur Terra incognita eines virulenten Seelenlebens, das nicht nur die menschliche Existenz, sondern - in gut animistischer Manier - auch die Dinge betrifft. 

"Er hat es geträumt, also muss es wahr sein." Diese Redewendung der Irokesen dient der Autorin als Leitmotiv bei ihrer Spurensuche.

Iris Anna Otto, promovierte Religionswissenschaftlerin, erhielt 1991 für ihre Satiren den Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis. 1992 wurde ihr der Förderpreis junge Literatur der Stadt Herne zuerkannt, 1994 der Kulturpreis der Stadt Pfungstadt.
ISBN 3-929265-03-6, 160 Seiten, engl. broschiert, € 12,00/€(öS) 12,00/sFr 26,10

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SCHATTEN UMARMEN

 

“Ich gehe nach Israel, um dort zu leben.” Mit diesem Entschluss fängt für Katharina ein neues Leben an. Und in Jerusalem erkennt sie “hier geh ich nie mehr weg.” Es ist nicht nur das Land, es ist auch die Liebe zu Lea, die ihr endlich den Weg zu sich selbst zeigt. Katharina und Lea – eine Deutsche und eine Israelin, gefangen im Konflikt ihrer Länder und deren Geschichte; die Generation, die versucht, anders mit Schuld und Unversöhnlichkeit umzugehen. Trotz aller geschichtlicher Vorbehalte, gelebter Enttäuschungen und nicht eingestandener Empfindungen entwickelt sich zwischen den beiden Frauen eine leidenschaftliche Liebe, die immer überschattet ist von der Gewalt, die die Stadt bedroht und die letzten Endes das Schicksal von Katharina und Lea entscheidet.
"Besonders gefallen haben mir die anschaulichen, einfühlsamen Eindrücke aus Israel. Ich war noch niemals dort, aber beim Lesen konnte ich mich sofort hinträumen, konnte riechen, schauen, hören und erleben. Die politischen Verhältnisse werden in einer so behutsamen Weise dargestellt, dass sie zwar Trauer und Mitleid erwecken, aber niemals einseitig Partei ergreifen. Die Autorin schildert das vorsichtige Kennen lernen einer Deutschen und einer Israelin, das trotz der Vorbelastung und Verletzlichkeit dieser Beziehung in eine große Liebe mündet." (Ingrid Noll)
ISBN 3-929265-13-3, 203 Seiten, engl. broschiert, € 12,00/€(öS) 12,00/sFr 26,10

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SUZANNE VALADON. MODELL UND MALERIN

Mit einem Vorwort von Beate Koslowski

 

"Suzanne hielt nicht viel von Museumsbesuchen und ließ sich von Lautrec bereitwillig darin bestärken. Der Louvre? Das ist ein alter Friedhof, sagte er. Den kannst du dir sparen. Ich hoffe, meine Bilder werden dort nie begraben. Und zu seinen Freunden, wenn sie anderer Ansicht waren: Lasst mir Suzanne in Ruh! Die ist nicht auf der Welt, um über Kunst zu schwatzen. Das besorgen andere. Und zu belehren braucht ihr sie auch nicht, die weiß, was sie tut."
Ursula Sigismund ist ein faszinierendes Porträt der Malerin Suzanne Valadon und des Montmartre gelungen. Sie schildert das Künstlermilieu der Jahrhundertwende ebenso anschaulich wie die vielen einfachen Leute, die Marktfrauen, die kleinen Gastwirte, Kutscher, Midinetten und Kabarettisten.
ISBN 3-929265-06-0, 262 Seiten, engl. broschiert, € 15,00/€(öS) 16,00/sFr 31,00

 

 

ZARATHUSTRAS SIPPSCHAFT

Menschliches, Allzumenschliches von Nietzsches Verwandten

 

Ursula Sigismund erzählt in Zarathustras Sippschaft von ihrer Kindheit und Jugend in Weimar, wo ihr Vater, ein Vetter Friedrich Nietzsches, 25 Jahre lang - bis 1945 - dem Nietzsche Archiv vorstand.
Elisabeth Förster Nietzsche ist eine zentrale Figur des Romans. Sie, die Schwester des berühmten Philosophen, machte die Archiv-Räume zum Wallfahrtsort. Bei ihr trafen sich die Originale jener Weimarer Jahre, etwa beim Jour fixe, jeden Sonnabend nachmittags.
"Zarathustras Sippschaft", erstmals 1977 erschienen, ist keine weitere Interpretation des Nietzsche-Nachlasses, sondern eine sehr persönliche Schilderung der Lebensumstände seiner Verwandten.

ISBN 3-929265-00-1, 296 Seiten, engl. broschiert, € 15,00/€(öS) 16,00/sFr 31,00